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Rund 750.000 Arten von Insekten gibt es weltweit, das entspricht etwa einem Drittel aller Tierarten. Spinnen gibt es weltweit etwa 20.000 Arten.

 

Schmetterlinge (Lepidoptera)

Rund 1400 Schmetterlings-Arten zählt man in Costa Rica, das sind mindestens 10 % aller weltweit vorkommenden Arten.

  • schmetterlingMorphofalter (Fam. Morphoidae, span. mariposa monarca ): Mit rund 50 Arten sind die Morphofalter aus­schließlich im tropischen Amerika heimisch. Sie erreichen eine Flügelspannweite von immerhin 20 cm, und wäh­rend das Weibchen unscheinbar bräunlich ist, fällt das Männchen durch seine schillernd blauen Flügel ins Auge.
  • Monarchfalter ( Danaus plexippus, span. mariposa monarca ): Diese orangen Tagfalter begeben sich jedes Jahr im Frühjahr auf Wanderung nach Nord­amerika und kehren im Herbst nach Süden zurück. Sie folgen bestimmten Wanderstraßen und können auch den Ozean überqueren.
  • Zebrafalter ( Heliconius charitonius, span. mariposa cebra ): Der kleine, gelb-schwarz gestreifte Tagfalter ist für die meisten Insektenfresser ungenießbar und daher auch oft in größeren Verbänden anzutreffen. Viele andere Arten versuchen, dessen Zeichnung als Mimikry zu imitieren, um sich so vor Feinden zu schützen.

 

Hautflügler (Hymenoptera)

Zu dieser außerordentlich artenreichen Insektenordnung (ca. 280.000 Arten) zählen u.a. Wespen und Ameisen (fast 100.000 Arten).

  • ameisenBei einem Spaziergang durch den Regenwald besonders auffällig sind die Blattschneiderameisen (Familie Atta ). Auf langen, regelrecht ausgetretenen Ameisenstraßen, die durch Geruchsstoffe markiert sind, tragen sie Blatteile in ihren Bau. Doch nicht diese Blätter stellen ihre Nahrung dar, sondern ein Pilz, der sich auf diesen bildet. In einer Kolonie leben mehrere Millionen Arbeiterinnen und die vielfach größeren Männchen. Ihr größter Feind ist die Scharfrichterfliege, die ihre Eier in einen Ameisenbau ablegt. Die Larven ernähren sich von den Ameisen, die sie regelrecht köpfen.
  • Netzflügler (Neuropteria)
  • Baumtermiten (termita de bosque seco): Diese auf den ersten Blick den Ameisen ähnlichen Insekten bauen in Astgabelungen und an Stämmen grö­ßerer Bäume ihr Nest aus zerkautem Holz. Trogone nutzen verlassene Bauten, um darin ihr Nest anzulegen. Termiten sind die bevorzugte Nahrung von Ameisenbären.

 

Käfer (Coleoptera)

  • Herkuleskäfer ( Dynastes hercules, span. escarabajo hercules ): Die Männchen dieser mit bis 20 cm Körperlänge größten Käferart Costa Ricas tragen während der Paarungszeit Kämpfe mit ihrem schwarzen Horn aus.

 

Spinnen (Araneae)

  • spinnneVogelspinne (Fam. Aviculariidae ): Die mit bis zu 9 cm Körperlänge größte und bekannteste der zahlreichen Spinnenarten in Costa Rica sind wohl die Vogelspinnen, in Amerika auch Tarantel genannt. Sie sind dicht behaart und ernähren sich vorwiegend von Insekten, gelegentlich erbeuten sie auch kranke oder nestjunge Vögel. Ihr Gift verursacht bei Menschen ein brennendes Jucken, manchmal auch eine lokale Lähmung. Wirklich gefährlich kann sie uns also nicht werden.

 

Quelle: Reise Know-How Verlag Peter Rump GmbH