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Mit 160 Arten beherbergt Costa Rica gut 8 % aller weltweit vorkommenden Arten.

 

Frösche (Ranidae)

wald-froschDie meisten Frösche Costa Ricas leben im Blattwerk von Bäumen oder Bromelien, wo man sie nur selten zu Gesicht bekommt. Viele sind auffällig bunt gefärbt, was als Warnung zu verstehen ist: Sie sind nämlich giftig. Zahlreiche Arten wie der Grüne Baumfrosch oder der Rotaugen-Laubfrosch haben eine gesunde Population, andere dagegen gelten als gefährdet.

  • Zentralamerikan. Glasfrosch ( rana transparente ): Diese Froschart hat eine fast durchsichtige Haut. Die Eier werden in einer gelatineartigen Masse an einer Blattspitze aufgehängt und vom Männchen behütet. Nach dem Schlüpfen fallen die Kaulquappen ins Wasser, wo sie sich zu Fröschen entwickeln können.
  • Südamerikan. Ochsenfrosch ( rana ternero ): Nach der Aga-Kröte ist dies die zweitgrößte Amphibie Costa Ricas (bis 20 cm). Der Ochsenfrosch sieht zwar aus wie eine Kröte, gehört aber zu den echten Fröschen und wird daher auch von Menschen gegessen. Einen auffälligen Kontrast zu seiner unscheinbar braunen Haut bilden die orangen Gliedmaßen im Paarungskleid. Bei einem Angriff verfällt er in eine Scheinstarre (Katalepsie), bei Be­rüh­rung der Brust schnappt dann die Falle zu: Die dornenbesetzten Daumen klappen plötzlich gegen die ebenfalls mit Dornen bewehrte Brust.
  • Pfeilgiftfrosch (rana venenosa) : Diese nur etwa 2 cm kleinen Baumsteigerfrösche produzieren ein Hautgift, das als Nervengift wirkt und von den In­dianern in Südamerika zum Vergiften ihrer Pfeilspitzen benutzt wurde. Vor der Eiablage kämpfen die Tiere mitei­nander – nicht nur Männchen.
  • Giftlaubfrosch (rana venenosa): Der ca. 8 cm große Frosch verbringt sein ganzes Leben in den Bäumen, höchs­tens zur Fortpflanzung begibt er sich ins freie Wasser. Es reicht ihm aber auch eine Regenpfütze in einer Astgabel, um seinen Laich darin abzulegen. Er hat im Gegensatz zu unserem Laubfrosch seitlich ausstülpbare Schallblasen und Giftdrüsen in der Nackenhaut.

 

Kröten (Bufonidae)

Von diesen auf dem Land lebenden Nachttieren gibt es in Costa Rica einige sehr große Exemplare, u.a. die Aga-Kröte.

  • kroeteGoldkröte (sapo dorado): Diese seltene Krötenart trägt ihren Namen wegen der goldgelben Färbung der Haut. Sie ist endemisch für die Cordillera de Tilarán (Monteverde etc.), wo sie 1989 letztmalig gesehen wurde. Man ist sich nicht sicher, ob es überhaupt noch lebende Exemplare gibt oder ob diese Art bereits ausgestorben ist.
  • Aga-Kröte (sapo): Mit einer Körpergröße bis über 20 cm ist diese in ganz Süd- und Mittelamerika bis Texas vorkommende Kröte die größte Amphibie Costa Ricas. Man kann sie oft in der Nähe menschlicher Siedlungen antreffen, wo sie im Lichtstrahl von Häusern oder Straßenlaternen Insekten fängt. Die Eier der Aga-Kröte sind sehr giftig, doch auch das Tier selbst kann über eine Ohrdrüse Gift bis über 30 cm weit spritzen.

 

Quelle: Reise Know-How Verlag Peter Rump GmbH